Die Zielsetzung meiner praxisorientierten Bildungsangebote für Pflegepersonen ist, einen Beitrag zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Gesundheitswesens zu leisten!
Für einen bestmöglichen Umgang mit den Ansprüchen und Herausforderungen des Pflegeberufes sind spezielle fachtheoretische und praktische Handlungskompetenzen nötig. In meinen Seminaren werden die TeilnehmerInnen angeregt, ihr persönliches Pflegeverständnis und Verhalten sowie ihren professionellen Zugang zu reflektieren.
Anhand vielfältiger Beispiele aus der Pflegepraxis, durch Übungen zur Selbsterfahrung und Training von Pflegetechniken wird der Transfer der erworbenen Kompetenzen in das eigene Handlungsfeld eröffnet.
Wissen schafft Gesundheit.

„Pflege bedeutet, mich meinen mir anvertrauten Menschen in jedem Augenblick bewusst zuzuwenden.“

Basale Stimulation® versteht sich als ganzheitliches, ressourcenorientiertes Konzept zur Förderung und Begleitung von Menschen in krisenhaften Lebenssituationen.
Das Konzept ist europaweit anerkannt und wird in der Pflegepraxis seit vielen Jahren erfolgreich in der Akut- und Langzeitpflege sowie in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Behinderung umgesetzt.
Basale Stimulation® bedeutet:
Prävention – Früherkennung – Pflegetherapeutische Intervention
Das Delir, auch als „Durchgangssyndrom“ oder „akuter Verwirrtheitszustand“ bekannt, ist in den Strukturen des Gesundheitswesens ein herausforderndes und sehr ernstzunehmendes, aber auch pflegerisch positiv lösbares Problem! Als häufigste psychische Störung bei älteren Menschen ist dieses multifaktorielle Syndrom auch bei 80% aller beatmeten und 50% aller nicht beatmeten Intensiv-PatientInnen sowie in postoperativen, psychiatrischen und palliativen Bereichen (Settings) vorzufinden.
Wir wissen, dass bis zu 40% der Fälle vermeidbar wären, oftmals wird das Delir nicht oder erst dann erkannt, wenn akut verwirrte Menschen plötzlich an Zugängen manipulieren, Agitiertheit zur Sturzgefährdung führt oder veränderte Wahrnehmung vielfach Abwehrverhalten auslöst. Die resultierenden Folgen sind fatal! Neben erhöhter Morbidität und Mortalität entstehen massive Mehrkosten im Gesundheitswesen sowie enorme Belastungen für die behandelnden Berufsgruppen, insbesondere die Pflege! Den wesentlichsten Beitrag zur Prävention und Früherkennung können wir Pflegende leisten, indem wir die typischen Anzeichen im Delir-Assessment feststellen.
Aus eigener Erfahrung kenne ich die zahlreichen Erscheinungsformen und Herausforderungen in der Pflege und Betreuung von Menschen im Delir. In meiner Pflegepraxis konnte ich viele Male die wirkungsvollen und einfach umsetzbaren pflegetherapeutischen Interventionen erfolgreich anwenden.


Menschen sind Berührungs- und Beziehungswesen. Wir brauchen die Nähe von anderen Menschen und wollen nicht alleine gelassen werden, vor allem nicht am Ende unseres Lebens.
Wenn Worte fehlen oder nicht mehr ausgesprochen werden können, bieten Berührungs- und Bewegungsangebote eine universelle Form der Kommunikation. Berührungen vermitteln Sicherheit und Nähe und unsere Hände und Sinne werden zum Bindeglied für Kommunikation. Solange wir Menschen leben, bleiben wir auf basalen Ebenen wahrnehmungs- und kommunikationsfähig.
Damit es gelingt, mit Schwerkranken, Sterbenden oder hochgradig dementen Menschen in Austausch zu treten, sind Kenntnisse über die Bereiche der Wahrnehmung von großer Bedeutung. Erfahren Sie selbst, wie Pflegende durch einfachste Angebote auch in schwierigen Lebensphasen den Zugang zueinander wirkungsvoll gestalten können.
Pflege ist ein Berührungsberuf und Berührung ist aller Pflege Anfang!
Die wesentlichste Sinnesempfindung unseres Körpers ist die Berührung. „Sie ist wahrscheinlich die wichtigste Wahrnehmung im Prozess des Schlafens und Wachens.“ (A. Montagu, 2012, Körperkontakt)
Wir Pflegende berühren täglich unzählige Male, dies gehört zu unserem beruflichen Alltag und wird rasch zur Routine. Diese Routine hat allerdings zur Folge, dass Berührungen auch ohne größeres Nachdenken erfolgen. Wann haben Sie das letzte Mal über die Art und Weise, wie Sie Menschen berühren, nachgedacht? Wie wurden Sie selbst routinemäßig berührt?
Wussten Sie, dass bewusste Berührungen
Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen erleben Sie selbst, wie vielfältig und wirkungsvoll Berührungen Ihren Pflegealltag und das Leben von PatientInnen verändern können.
Berührung passiert nicht ausschließlich auf körperlicher Ebene, Berührung wirkt immer ganzheitlich. Berührung berührt.


„Drei Aspekte beeindrucken mich ganz besonders an Peter Schaufler: Sein Respekt vor den Mitmenschen, seine Expertise in verschiedenen Bereichen der Pflege sowie sein unermüdliches Engagement für eine Weiterentwicklung der Pflege.“

„Peter Schaufler vermittelte uns auf empathische, überzeugende und praxisnahe Art und Weise die Wichtigkeit und Wirkung der Basalen Stimulation® und rückte damit eindrucksvoll den wertschätzenden und würdevollen Umgang mit Menschen in unser Bewusstsein.“

„Peter Schaufler machte mir bewusst, dass vor allem unsere innere Haltung der Schlüssel für eine gelingende Pflege sein kann. Durch verschiedene, praxisnahe Beispiele wurde mir bewusst, wie wirkungsvoll Pflege und wie bereichernd Begegnungen sein können. Danke!“